Neue Bußgeldkataloge 2026 - Jetzt über alle Änderungen informieren! ×
Bußgeldkataloge 2026 +
Behörden Schreiben +
Bußgeldrechner +
Behörden & Anwalt +
Blog +
News +
  • Bußgelder im Winter: Strafen bei Schnee, Eis & Glätte erklärt

Typische Winterverstöße im Straßenverkehr und ihre Konsequenzen

Bußgelder im Winter: Welche Strafen drohen bei Schnee, Eis und Glätte?

© Krasula - Autos stehen auf der Straße im Stau - Bußgelder im Winter bei Schnee, Eis und Glätte
Bußgelder im Winter bei Schnee, Eis und Glätte
Vanessa Carolin Schröder

Vanessa Carolin Schröder

Veröffentlicht am 07.01.2026
Lesezeit: 6 Minuten
Bußgelder im Winter treffen viele Fahrer genau dann, wenn die Bedingungen am schwierigsten sind: Glätte, Schnee und schlechte Sicht. In diesem Ratgeber sehen Sie, welche Strafen im Alltag typisch sind und wie Sie Risiken vermeiden. Besonders schnell wird es teuer, wenn die Geschwindigkeit nicht passt, der Abstand zu gering ist oder Ablenkung durch das Handy am Steuer hinzukommt. Auch Rotlichtverstöße und Fahrten unter Alkohol wiegen im Winter besonders schwer. Sie bekommen klare Beispiele, eine Tabelle und praxisnahe Tipps, wann sich ein Einspruch lohnen kann.

Bußgelder im Winter:
Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Schnee, Eis und Glätte gelten verschärfte Regeln: Der Bußgeldkatalog 2026 sieht bereits für typische Winterverstöße wie falsche Bereifung, Sichtbehinderung oder unangepasste Geschwindigkeit Bußgelder, Punkte und teils Fahrverbote vor.
  • Winterreifen sind Pflicht, sobald winterliche Straßenverhältnisse herrschen. Wer ohne geeignete Reifen fährt oder falsche Kennzeichnung nutzt, riskiert Bußgelder ab 60 Euro sowie versicherungsrechtliche Nachteile bei Unfällen.
  • Besonders teuer werden unangepasste Geschwindigkeit, zu geringer Abstand oder mangelnde Sicht. Studien zeigen, dass falsches Fahrverhalten im Winter das Risiko schwerer Unfälle deutlich erhöht.
  • Nicht nur Fahrer, auch Halter und Grundstückseigentümer können belangt werden, etwa bei fehlender Streupflicht oder mangelhafter Fahrzeugvorbereitung. Bei höheren Sanktionen kann sich ein Einspruch lohnen.

Haben Sie einen Bußgeldbescheid erhalten? Lassen Sie kostenlos prüfen, ob ein Einspruch Aussicht auf Erfolg hat.

Jetzt prüfen

Infografik zur VUT-Studie Messungen Blitzer
Quelle: VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co. KG, Januar 2013 | zur Studie

Welche Bußgelder drohen im Winter laut Bußgeldkatalog 2026?

Bußgelder im Winter betreffen viele Verkehrsteilnehmer oft überraschend. Bereits bei Schnee, Eis oder Glätte greifen spezielle Vorschriften aus der Straßenverkehrsordnung. Der Bußgeldkatalog 2026 sieht für typische Winterverstöße abgestufte Sanktionen vor, abhängig von Gefährdung, Sachschaden und Vorsatz. Besonders relevant sind Verstöße rund um Winterreifen, Sichtbehinderung und unangepasste Geschwindigkeit. Bußgelder im Winter sollen nicht bestrafen, sondern Unfälle vermeiden. Wer sich nicht an die Regeln hält, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern auch Punkte oder ein Fahrverbot. Grundlage sind unter anderem § 2 Absatz 3a StVO sowie die allgemeinen Sorgfaltspflichten nach § 1 StVO. Besonders im Winter prüfen Behörden strenger und gezielter. Bußgeld bei Schnee und Eis ist daher kein Randthema, sondern betrifft den Alltag vieler Autofahrer. Wer vorbereitet ist, kann Strafen vermeiden und sicher unterwegs sein.

Winterverstoß Bußgeld Punkte Weitere Folgen
Fahren ohne Winterreifen bei winterlichen Verhältnissen 60 Euro 1 Punkt ---
Fahren ohne Winterreifen mit Behinderung anderer 80 Euro 1 Punkt ---
Fahren ohne Winterreifen mit Gefährdung 100 Euro 1 Punkt ---
Fahren ohne Winterreifen mit Unfall 120 Euro 1 Punkt Versicherungsprobleme möglich
Sichtbehinderung durch vereiste oder verschneite Scheiben 10 Euro --- ---
Sichtbehinderung mit Gefährdung 35 Euro --- ---
Vereistes oder verdecktes Kennzeichen ab 5 Euro --- ---
Schnee vom Dach nicht entfernt 25 Euro --- ---
Unangepasste Geschwindigkeit bei Schnee oder Glätte 100 Euro 1 Punkt ---
Unangepasste Geschwindigkeit mit Gefährdung 145 Euro 1 Punkt ---
Unangepasste Geschwindigkeit mit Unfall 200 Euro 1 Punkt Fahrverbot möglich
Fehlendes Abblendlicht bei Schneefall 25 - 60 Euro --- ---
Motor unnötig laufen lassen (Warmlaufen) bis zu 80 Euro --- ---


Warum Winterverstöße besonders streng geahndet werden

Bußgelder im Winter sind höher bewertet, weil die Unfallgefahr deutlich steigt. Glatte Fahrbahnen, reduzierte Sicht und längere Bremswege erhöhen das Risiko für schwere Unfälle. Behörden und Gerichte stellen deshalb auf konkrete Gefährdung ab. Bereits kleine Nachlässigkeiten können als Ordnungswidrigkeit gewertet werden. Der Gesetzgeber verfolgt damit das Ziel, Verkehrsteilnehmer zu vorsichtigem Verhalten zu bewegen. Wer die Regeln kennt, schützt sich selbst und andere und vermeidet unnötige Sanktionen.

Aus einer aktuellen Studie

Eine aktuelle Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zeigt: Bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Schnee und Glätte steigt das Unfallrisiko deutlich, insbesondere bei unangepasster Geschwindigkeit. Fahrzeuge mit nicht angepasster Fahrweise haben ein um bis zu 60 Prozent höheres Risiko für schwere Unfälle als Verkehrsteilnehmer, die ihr Tempo und Verhalten den Bedingungen anpassen.

Winterreifen Bußgeld: Welche Strafen drohen ohne Winterreifen bei Schnee und Eis?

Das Winterreifen Bußgeld gehört zu den häufigsten Sanktionen in der kalten Jahreszeit. Ohne Winterreifen zu fahren ist bei winterlichen Straßenverhältnissen verboten. Laut Bußgeldkatalog 2026 liegt die Strafe bereits beim einfachen Verstoß bei mindestens 60 Euro. Kommt es zu einer Gefährdung oder einem Unfall, erhöht sich das Winterreifen Pflicht Bußgeld deutlich. Auch Halter können belangt werden, wenn sie die Fahrt anordnen oder zulassen. Ohne Winterreifen gefahren Strafe bedeutet nicht nur Geldbuße, sondern kann versicherungsrechtliche Folgen haben. Versicherer prüfen bei Unfällen genau, ob grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Gerade bei Schnee und Eis kontrolliert die Polizei gezielt. Wer vorbereitet ist, vermeidet Risiken und unnötige Kosten.

Halterhaftung und Mitverantwortung im Winter

Nicht nur Fahrer, sondern auch Fahrzeughalter stehen in der Verantwortung. Wird ein Auto ohne Winterreifen genutzt, obwohl winterliche Bedingungen herrschen, droht auch dem Halter ein eigenes Bußgeld. Diese Regelung soll verhindern, dass Fahrzeuge technisch ungeeignet in den Verkehr gebracht werden. Besonders bei Firmenfahrzeugen ist das relevant. Die Pflicht ergibt sich direkt aus der StVO und wird regelmäßig kontrolliert.

Welche Winterreifen sind erlaubt? Kennzeichnung, Profiltiefe und Vorschriften

Bußgelder im Winter drohen auch dann, wenn zwar Winterreifen montiert sind, diese aber nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Erlaubt sind nur Reifen mit Alpine-Symbol, also dem Bergpiktogramm mit Schneeflocke. Das frühere M+S-Kennzeichen allein reicht nicht mehr aus. Die Winterreifen Pflicht Bußgeld greift auch bei falscher Kennzeichnung. Zusätzlich schreibt der Gesetzgeber eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor, empfohlen werden jedoch mindestens 4 Millimeter. Wer mit ungeeigneten Reifen fährt, riskiert ein Winterreifen Bußgeld wie beim vollständigen Verstoß. Die Regelungen dienen der Verkehrssicherheit und werden bei Kontrollen konsequent durchgesetzt.

Übergangsregelungen und häufige Irrtümer

Viele Autofahrer gehen davon aus, dass ältere M+S-Reifen weiterhin erlaubt sind. Das ist nur eingeschränkt richtig. Jedoch sind die Übergangsfristen ausgelaufen, Ausnahmen gelten kaum noch. Wer unsicher ist, sollte die Reifenkennzeichnung prüfen oder fachkundigen Rat einholen. Ein Irrtum schützt nicht vor einem Bußgeld.

Bußgeld bei Schnee und Eis: Diese Winterverstöße sind besonders teuer

Ein Bußgeld bei Schnee und Eis droht nicht nur wegen falscher Bereifung. Besonders teuer werden Verstöße wie unangepasste Geschwindigkeit, riskante Überholmanöver oder zu geringer Abstand. Der Bußgeldkatalog 2026 sieht hier schnell dreistellige Beträge vor. Kommt es zu einer Gefährdung, drohen zusätzlich Punkte oder ein Fahrverbot. Bußgelder im Winter steigen mit der konkreten Gefahr. Wer trotz Glätte zu schnell fährt, handelt fahrlässig. Gerichte werten das regelmäßig streng. Deshalb ist es wichtig, das Fahrverhalten den Bedingungen anzupassen und defensiv zu fahren.

Unangepasste Geschwindigkeit als Hauptproblem

Viele Unfälle im Winter entstehen, weil die Geschwindigkeit nicht angepasst wird. Schon ein moderates Tempo kann bei Glätte zu Kontrollverlust führen. Behörden setzen hier klare Maßstäbe. Wer die Gefahr unterschätzt, riskiert empfindliche Strafen und haftungsrechtliche Folgen.

Glatteis-Unfall: Wer trägt die Schuld und welches Bußgeld droht?

Ein Glatteis Unfall wirft häufig die Frage nach Schuld und rechtlichen Folgen auf. Grundsätzlich gilt: Wer bei Glätte unterwegs ist, muss besonders vorsichtig fahren. Kommt es dennoch zu einem Unfall, prüfen Polizei und Versicherungen, ob das Fahrverhalten den Bedingungen angepasst war. Ein Glatteis Unfall Schuld Bußgeld droht vor allem bei überhöhter Geschwindigkeit, zu geringem Abstand oder riskanten Fahrmanövern. Auch hier greift der Bußgeldkatalog 2026. Entscheidend sind stets der Einzelfall und die Beweislage. Dashcam-Aufnahmen, Spurenlage und Zeugenaussagen spielen häufig eine zentrale Rolle. Wer sich regelkonform verhält, kann Vorwürfe entkräften und rechtliche Nachteile vermeiden.

Mitverschulden und rechtliche Bewertung

Bei Glatteisunfällen wird oft ein Mitverschulden angenommen. Selbst wenn ein anderer Verkehrsteilnehmer beteiligt ist, kann eine Mithaftung bestehen. Die rechtliche Bewertung orientiert sich an der allgemeinen Sorgfaltspflicht. Ein frühzeitiger rechtlicher Rat kann helfen, die eigene Position realistisch einzuschätzen und Fehler zu vermeiden.

Sichtbehinderung durch Schnee am Auto – welche Strafen sind möglich?

Bußgelder im Winter drohen auch dann, wenn das Fahrzeug nicht vollständig von Schnee und Eis befreit ist. Eine Sichtbehinderung durch Schnee am Auto stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, da Fahrer ihre Umgebung nicht ausreichend wahrnehmen können. Der Bußgeldkatalog 2026 sieht hierfür je nach Ausmaß ein Verwarn- oder Bußgeld vor. Besonders relevant sind vereiste Frontscheiben, zugeschneite Seitenscheiben oder verdeckte Spiegel. Wer so fährt, verstößt gegen die Sorgfaltspflichten des Fahrzeugführers nach § 23 StVO. Bußgeld bei Schnee und Eis greift hier unabhängig davon, ob es zu einer konkreten Gefahr kommt. Bereits die abstrakte Gefährdung reicht aus.

Diese Fahrzeugbereiche müssen frei sein

Vor Fahrtantritt sollten alle sicherheitsrelevanten Flächen überprüft werden. Dazu zählen Front- und Heckscheibe, Seitenscheiben, Spiegel, Beleuchtung und Kennzeichen. Auch eine kleine, freigekratzte Sichtfläche reicht nicht aus. Wer sich diese Zeit nimmt, reduziert das Risiko von Bußgeldern und Unfällen deutlich.

Schnee auf Dach, Scheiben oder Kennzeichen: teurer als gedacht

Schnee auf Dach, Scheiben oder Kennzeichen wirkt oft harmlos, kann aber erhebliche Folgen haben. Löst sich während der Fahrt Schnee vom Fahrzeugdach, kann er andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Das wird als Verstoß gegen die Betriebs- und Verkehrssicherheit gewertet. Bußgelder im Winter fallen hier häufig höher aus als erwartet. Der Bußgeldkatalog 2026 sieht bereits bei einer Gefährdung spürbare Strafen vor. Zugeschneite Kennzeichen gelten zudem als nicht ordnungsgemäß geführt und stellen eine eigene Ordnungswidrigkeit dar. Sichtbehinderung Schnee Auto Bußgeld betrifft somit Fahrer und Fahrzeug zugleich.

Warum Kontrollen im Winter häufiger sind

Polizei und Ordnungsämter kontrollieren im Winter gezielt Fahrzeuge mit Schneeauflagen. Hintergrund sind zahlreiche Unfälle durch herabfallende Schneeplatten oder verdeckte Beleuchtung. Wer sein Fahrzeug vollständig reinigt, vermeidet nicht nur Ärger, sondern trägt aktiv zur Verkehrssicherheit bei.

Streupflicht im Winter: Wann drohen Bußgelder für Eigentümer?

Bußgelder im Winter betreffen nicht nur Autofahrer, sondern auch Grundstückseigentümer. Die Streupflicht Winter Bußgeld greift, wenn Gehwege bei Schnee und Eis nicht ausreichend geräumt oder gestreut werden. Die Pflicht ergibt sich aus kommunalen Satzungen und der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, riskiert ein Bußgeld und haftet bei Unfällen. Der Bußgeldkatalog 2026 dient hier lediglich als Orientierung, konkrete Beträge legen meist Städte und Gemeinden fest. Besonders relevant sind Morgenstunden und Geschäftszeiten, in denen Wege sicher passierbar sein müssen.

Zeiten, Umfang und zulässige Streumittel

In der Regel gilt die Streupflicht werktags ab den frühen Morgenstunden und an Wochenenden etwas später. Gestreut werden darf häufig nur mit abstumpfenden Mitteln wie Sand oder Splitt. Auftausalz ist in vielen Kommunen untersagt. Ein Blick in die örtliche Satzung schützt vor Missverständnissen und unnötigen Bußgeldern.

Wer haftet bei fehlendem Winterdienst auf Gehwegen und Zufahrten?

Fehlt der Winterdienst, stellt sich schnell die Frage nach der Haftung. Grundsätzlich haftet derjenige, der zur Räumung verpflichtet ist. Das kann der Eigentümer, der Vermieter oder ein beauftragter Dienstleister sein. Bußgelder im Winter sind hier oft nur ein Teil des Risikos. Kommt es zu einem Sturz, drohen Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche. Gerichte prüfen genau, ob die Streupflicht eingehalten wurde. Dabei spielen Wetterlage, Uhrzeit und Zumutbarkeit eine entscheidende Rolle. Ein Streupflicht Winter Bußgeld kann zusätzlich verhängt werden, wenn Kommunen Verstöße feststellen.

Übertragung der Streupflicht richtig regeln

Eigentümer können die Streupflicht vertraglich übertragen, etwa auf Mieter oder Winterdienste. Entscheidend ist eine klare und wirksame Regelung. Pauschale Klauseln reichen oft nicht aus. Wer die Zuständigkeiten sauber regelt, reduziert Haftungsrisiken erheblich.

Bußgeld oder Fahrverbot: Wann Winterverstöße richtig teuer werden

Bußgelder im Winter können sich unter bestimmten Umständen erheblich verschärfen. Neben einer Geldbuße droht dann auch ein zeitweiliges Fahrverbot. Das ist vor allem bei grober Fahrlässigkeit oder wiederholten Winterverstößen der Fall. Der Bußgeldkatalog 2026 sieht Fahrverbote insbesondere bei gefährlicher Geschwindigkeitsüberschreitung auf glatter Fahrbahn vor. Auch riskante Überholmanöver oder das Missachten offensichtlicher Glätte können dazu führen. Bußgeld bei Schnee und Eis entwickelt sich so schnell zu einer erheblichen Belastung, gerade für Pendler oder Berufskraftfahrer. Gerichte prüfen im Einzelfall, ob das Fahrverbot verhältnismäßig ist oder durch andere Maßnahmen ersetzt werden kann.

Wann Gerichte milder entscheiden können

In bestimmten Konstellationen kann ein Fahrverbot entfallen oder gegen eine höhere Geldbuße getauscht werden. Voraussetzung ist meist eine besondere berufliche oder persönliche Härte. Wer auf den Führerschein angewiesen ist, sollte dies frühzeitig darlegen. Eine fundierte rechtliche Begründung erhöht die Chancen auf eine mildere Sanktion.

Punkte in Flensburg bei Winterverstößen – wann passiert das?

Bußgelder im Winter bleiben nicht immer auf Geldstrafen beschränkt. Punkte in Flensburg drohen immer dann, wenn ein Winterverstoß als sicherheitsrelevant eingestuft wird. Typische Beispiele sind das Fahren ohne Winterreifen bei Schnee und Eis oder grob unangepasste Geschwindigkeit bei Glätte. Der Bußgeldkatalog 2026 ordnet solchen Verstößen regelmäßig einen Punkt zu. Maßgeblich ist, ob eine konkrete Gefährdung vorlag. Ein reines Winterreifen Bußgeld führt nicht zwingend zu Punkten, wohl aber bei zusätzlichen Umständen. Punkte wirken sich langfristig auf die Fahrerlaubnis aus und können weitere Maßnahmen der Behörde nach sich ziehen.

So wirken sich Punkte langfristig aus

Punkte werden nicht sofort gelöscht. Je nach Schwere des Verstoßes bleiben sie mehrere Jahre im Fahreignungsregister gespeichert. Wer bereits vorbelastet ist, sollte Winterverstöße besonders ernst nehmen. Schon ein weiterer Punkt kann kritische Schwellen überschreiten und zu Verwarnungen oder Aufbauseminaren führen.

Winterverstoß erhalten – Einspruch sinnvoll oder Bußgeld akzeptieren?

Nach einem Winterverstoß stellt sich häufig die Frage, ob ein Einspruch sinnvoll ist. Bußgelder im Winter werden oft automatisiert verhängt, etwa nach Polizeikontrollen oder Unfallaufnahmen. Dabei kommt es nicht selten zu Fehlern bei der Bewertung der Wetterlage oder der Beweissicherung. Der Bußgeldkatalog 2026 ist verbindlich, lässt jedoch im Einzelfall Spielraum. Ohne Winterreifen gefahren Strafe oder Bußgeld bei Schnee und Eis sollte daher geprüft werden. Ein Einspruch kann sich lohnen, wenn Zweifel an der Gefährdung bestehen oder formale Mängel vorliegen. Wichtig ist die 14-tägige Einspruchsfrist nach Zustellung des Bescheids.

Typische Ansatzpunkte für einen Einspruch

Häufige Ansatzpunkte sind unklare Wetterverhältnisse, fehlende oder widersprüchliche Beweise sowie Fehler bei der Fahrzeugzuordnung. Auch Dokumentationsmängel der Behörden kommen vor. Eine sachliche Prüfung hilft, die Erfolgsaussichten realistisch einzuschätzen.

Lohnt sich ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid? Jetzt prüfen!

Bußgelder im Winter können schnell teuer werden und weitere Konsequenzen nach sich ziehen. Ein Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid ist kein Automatismus, aber in vielen Fällen sinnvoll. Entscheidend ist eine realistische Einschätzung der Erfolgsaussichten. Bußgeldkatalog 2026 und aktuelle Rechtsprechung liefern dafür den rechtlichen Rahmen. Wer unsicher ist, sollte nicht vorschnell zahlen. Eine fachkundige Prüfung zeigt, ob sich der Aufwand lohnt. Gerade bei Punkten, Fahrverboten oder hohen Geldbußen kann ein Einspruch erhebliche Vorteile bringen. Lassen Sie Ihren Bescheid prüfen und entscheiden Sie anschließend informiert über das weitere Vorgehen.

Auch bei Blitzerbriefen kann es sich lohnen, Einspruch einzulegen, etwa bei Geschwindigkeitsüberschreitungen, Rotlichtverstößen oder Abstandsverstößen:

Technische Fehler des Gerätes
Auslöserfehler
Unscharfe Blitzerfotos
Störungen durch Reflexionen
Formelle Mängel im Bußgeldbescheid
Fehlerhafte Angaben
Fehlende Begründung
Verspätete Zustellung & Verjährung
Rechtliche Argumente gegen Strafe
Unverhältnismäßige Sanktionen
Strafe für den Betroffenen unzumutbar
Dabei kann es hilfreich sein, einen Anwalt für Verkehrsrecht einzubeziehen. Ein auf Verkehrsrecht spezialisierter Anwalt kann Akteneinsicht beantragen und so die Grundlage der Sanktion überprüfen. Gerade bei Gefährdungsvorwürfen ist oft entscheidend, ob diese objektiv belegbar sind. Anwälte erkennen schnell, ob ein Vorgehen Aussicht auf Erfolg hat und können durch fundierte Argumentation eine Einstellung des Verfahrens erreichen.

Unser Expertentipp

Wer beim Überschreiten der erlaubten Geschwindigkeit geblitzt wird, muss mit strengen Konsequenzen rechnen – die Sanktionen für Tempoverstöße sind im Bußgeldkatalog festgelegt. Auf Betroffene können ein Bußgeld, Eintragungen in Flensburg oder sogar ein Fahrverbot zukommen. Allerdings ist nicht jeder Bußgeldbescheid fehlerfrei; prüfen Sie hier, ob sich ein Einspruch gegen den Bescheid lohnt.

Fazit

Bußgelder im Winter sind kein theoretisches Risiko, sondern betreffen viele Autofahrer schneller als gedacht. Schnee, Eis und Glätte erhöhen die Anforderungen an Fahrweise, Fahrzeugzustand und Aufmerksamkeit deutlich. Wer Geschwindigkeit, Abstand und Sicht nicht anpasst oder ohne geeignete Winterreifen unterwegs ist, riskiert Bußgelder, Punkte und Fahrverbote. Gleichzeitig zeigt der Text, dass nicht jeder Vorwurf automatisch berechtigt ist. Fehler bei Kontrollen oder der Bewertung der Wetterlage kommen vor. Gerade bei höheren Sanktionen oder drohenden Punkten lohnt sich eine genaue Prüfung. Wer die Regeln kennt, vorsorgt und im Zweifel besonnen reagiert, kann Strafen vermeiden oder erfolgreich abwehren und bleibt auch im Winter rechtlich auf der sicheren Seite.





Die häufigsten Fragen rund um Bußgeldern im Winter

Die Pflicht gilt nicht nach Datum, sondern bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Schnee, Eis, Glätte oder Reifglätte. Wer dann ohne geeignete Winterreifen fährt, begeht eine Ordnungswidrigkeit nach § 2 Abs. 3a StVO. Laut Bußgeldkatalog drohen mindestens 60 Euro und 1 Punkt, bei Gefährdung mehr. Entscheidend ist immer die konkrete Wetter- und Straßenlage zum Zeitpunkt der Fahrt.

Zulässig sind Winterreifen mit Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke). Das reine M+S-Kennzeichen reicht grundsätzlich nicht aus, wenn keine zulässige Ausnahme greift. Zusätzlich müssen Reifen die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm erfüllen (praktisch sind 4 mm oft sinnvoll, weil Traktion und Bremsweg sonst deutlich schlechter werden). Wer mit unzulässigen oder abgefahrenen Reifen fährt, riskiert ein Winterreifen-Bußgeld wie beim Fahren ohne Winterreifen.

Ja. Viele Winterverstöße werden bereits als abstrakte Gefährdung geahndet, zum Beispiel bei Sichtbehinderung (vereiste Scheiben, zugeschneite Spiegel/Beleuchtung) oder wenn das Fahrzeug nicht verkehrssicher ist (Schnee auf dem Dach, verdecktes Kennzeichen). Hier reicht es oft, dass die Verkehrssicherheit beeinträchtigt ist, selbst wenn noch nichts passiert ist.

Bei Glätte wird das Fahrverhalten besonders streng geprüft: Geschwindigkeit, Abstand, Brems- und Lenkverhalten müssen den Bedingungen angepasst sein. Wer zu schnell fährt oder zu dicht auffährt, riskiert ein Bußgeld, Punkte und je nach Schwere auch ein Fahrverbot. In vielen Fällen wird zudem ein Mitverschulden angenommen, selbst wenn ein anderer beteiligt ist, weil Winterbedingungen erhöhte Sorgfaltspflichten auslösen.

Ein Einspruch kann sinnvoll sein, wenn Zweifel an der Wetterlage, der Beweissicherung oder der rechtlichen Einordnung bestehen (z.B. ob tatsächlich winterliche Straßenverhältnisse vorlagen, ob die Sicht wirklich beeinträchtigt war oder ob die Zuordnung des Fahrzeugs stimmt). Wichtig ist die 14-tägige Frist ab Zustellung. Besonders bei drohenden Punkten, Fahrverbot oder höheren Sanktionen lohnt sich eine fachkundige Prüfung, bevor Sie vorschnell zahlen.


Ihr Rechtsportal für Klarheit, Schutz und Durchblick

Von A wie Abstandsverstoß bis Z wie Zulassung: Auf RechtAktuell.org finden Sie alles Wichtige zum Verkehrsrecht.


1 Studie der VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co. KG, Januar 2013




Erfahrungen & Bewertungen zu derbussgeldkatalog.de











Hallo!