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Griechenland verschärft Bußgelder

Griechenland verschärft 2026 Regeln für Autofahrer

Griechenland-Urlaub: Änderungen für Autofahrer 2026
© KI generiert – Wer in Griechenland mit dem Auto unterwegs ist, sollte die neuen Bußgelder nicht unterschätzen.
Burcu Bostan

Burcu Bostan

07.05.2026
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Der Griechenland-Urlaub kann für Autofahrer schnell teuer werden. Seit der Verschärfung der Verkehrsregeln ahnden die Behörden zahlreiche Verstöße deutlich strenger – in schweren Fällen drohen Bußgelder von bis zu 8000 Euro.


    Das Wichtigste in Kürze:
  • In Griechenland gelten seit Herbst 2025 strengere Verkehrsregeln und höhere Bußgelder.
  • Wer mit über 200 km/h erwischt wird, riskiert bis zu 8000 Euro Bußgeld und vier Jahre Fahrverbot.
  • Schon Handy am Steuer kann 350 Euro kosten und zum Führerscheinentzug führen.
  • Auch Rauchen mit Kindern im Auto oder falsches Parken wird in Griechenland hart bestraft.
  • Bußgelder aus Griechenland können anschließend auch in Deutschland vollstreckt werden.


Neue Verkehrsregeln sorgen für hohe Strafen im Urlaub

Wer mit dem Auto nach Griechenland reist, sollte sich vorab über die neuen Vorschriften informieren. Die Regierung in Athen hat das Verkehrsrecht umfassend verschärft und setzt seit Herbst 2025 auf deutlich strengere Sanktionen.

Ziel der Reform ist es, die hohe Zahl schwerer Verkehrsunfälle zu senken. Für Urlauber bedeutet das allerdings: Schon vergleichsweise kleine Verstöße können schnell teuer werden.

Besonders im Fokus stehen Ablenkung am Steuer, aggressives Fahrverhalten und Geschwindigkeitsüberschreitungen. Die Behörden kontrollieren vielerorts konsequenter als bisher – auch in beliebten Urlaubsregionen.

Handyverstöße können zum Führerscheinverlust führen

Wer während der Fahrt mit dem Smartphone erwischt wird, muss in Griechenland tief in die Tasche greifen. Bereits beim ersten Verstoß werden mehrere Hundert Euro fällig, zusätzlich droht ein zeitweiser Führerscheinentzug. Bei Wiederholungstätern steigen die Sanktionen drastisch an.

Die Behörden werten die Nutzung des Handys am Steuer inzwischen als erhebliches Sicherheitsrisiko. Besonders streng wird vorgegangen, wenn Fahrer wiederholt auffallen. Dann sind längere Fahrverbote und höhere Geldbußen möglich.

Raser geraten schnell ins Visier der Behörden

Deutlich härter geht Griechenland inzwischen gegen Temposünder vor. In vielen Wohngebieten gilt mittlerweile Tempo 30 – allerdings oft ohne auffällige Hinweise. Wer zu schnell unterwegs ist, muss deshalb verstärkt mit Kontrollen rechnen.

Bei extremen Geschwindigkeitsüberschreitungen drohen drastische Konsequenzen: Wer mit mehr als 200 km/h unterwegs ist, riskiert Bußgelder von bis zu 8000 Euro und ein mehrjähriges Fahrverbot. Auch illegale Autorennen oder aggressives Drängeln werden streng geahndet.

Auch Familien und Motorradfahrer stehen im Fokus

Nicht nur Raser müssen mit hohen Strafen rechnen. Auch Alkohol am Steuer, fehlende Sicherheitsgurte oder Verstöße gegen die Helmpflicht ziehen empfindliche Bußgelder nach sich. Motorradfahrer ohne Helm zahlen schnell mehrere Hundert Euro.

Besonders streng fallen die Regeln zum Schutz von Kindern aus. Wer im Fahrzeug raucht, obwohl Kinder unter zwölf Jahren mitfahren, muss ebenso mit hohen Strafen rechnen wie Fahrer, die Kinder nicht ordnungsgemäß sichern. Selbst Fußgänger bleiben nicht verschont: Das Überqueren roter Ampeln kann ebenfalls ein Bußgeld nach sich ziehen.

Falschparken kann den Urlaub abrupt ausbremsen

Auch Parksünder geraten in Griechenland schnell in Schwierigkeiten. Neben Bußgeldern drohen teilweise weitere Maßnahmen, die besonders Urlauber treffen können. In bestimmten Fällen ziehen die Behörden sogar die Kennzeichen ein.

Das Fahrzeug darf dann vorübergehend nicht mehr bewegt werden – für Reisende mit Mietwagen kann das erhebliche Probleme verursachen. Vor allem in Innenstädten und touristischen Regionen kontrollieren Polizei und Ordnungsbehörden regelmäßig.

Bußgelder können auch in Deutschland vollstreckt werden

Wer denkt, ein Strafzettel aus dem Griechenland-Urlaub habe zuhause keine Folgen mehr, liegt falsch. Offene Bußgelder können innerhalb der EU auch in Deutschland eingefordert werden.

Eine kleine Erleichterung gibt es dennoch für Autofahrer: Auf einigen Autobahnabschnitten wurde das Tempolimit angehoben. Dort sind künftig bis zu 140 km/h erlaubt.





Quellen:

1 Griechenland-Urlaub 2026: Diese Änderungen treffen Autofahrer (zuletzt abgerufen am 07.05.2026)


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