Bußgeldkatalog Geschwindigkeit PKW 2020

Bußgeld, Punkte in Flensburg, Fahrverbote für Geschwindigkeitsüberschreitungen laut Bußgeldkatalog, Stand

Bussgelder, Punkte für Geschwindigkeitsüberschreitung



Bußgeldkatalog Geschwindigkeit außerorts, Stand

Gültiger Bußgeldkatalog 2020 außerhalb geschlossener Ortschaft (alte Fassung)


* Wenn Sie innerhalb eines Jahres zwei mal mit mehr als 26 km/h zu schnell geblitzt wurden, droht ein Fahrverbot von 1 Monat.



Bußgeldkatalog Geschwindigkeit innerorts, Stand

Gültiger Bußgeldkatalog 2020 innerhalb geschlossener Ortschaft (alte Fassung)


* Wenn Sie innerhalb eines Jahres zwei mal mit mehr als 26 km/h zu schnell geblitzt wurden, droht ein Fahrverbot von 1 Monat.


Bußgeldkatalog Geschwindigkeit Toleranzabzug bei Geschwindigkeitsüberschreitung

Laut Bußgeldkatalog Geschwindigkeit sind bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h 3 km/h als Toleranz abzuziehen. Bei Messwerten von mehr als 100 km/h erfolgt ein Abzug von 3% der gemessenen Geschwindigkeit.



Neuregelung Bußgeldkatalog Geschwindigkeit seit 28.04.2020

    Seit 28.04.2020 sollten für Ordnungswidrigkeiten im Strassenverkehr neue Bestimmungen, welche die Verordnung über die Erteilung einer Verwarnung, die Regelsätze für die Bußgelder und die Anordnung eines Fahrverbotes wegen Ordnungswidrigkeiten im deutschen Straßenverkehr regelt, gelten.
    Die Bundesländer haben sich mit Verkehrsminister Scheuer am 09.07.2020 allerdings geeinigt, dass der neue verschärfte Bußgeldkatalog vorerst nicht angewendet wird.
    Der Verkehrsminister hatte am 02.07.2020 die Bundesländer informiert, dass aufgrund eines Formfehlers (Verstoß gegen das Zitiergebot) die Fahrverbote nicht zur Anwendung kommen. Demnach gelten jetzt je nach Bundesland unterschiedliche Regelungen: Diese Bundesländer wenden zur Zeit den alten Bußgeldkatalog, der ursprünglich bis zum 27.04.2020 galt, mit sofortiger Wirkung an:
    Baden-Württemberg
    Bayern
    Berlin
    Brandenburg
    Hamburg
    Hessen
    Mecklenburg-Vorpommern
    Niedersachsen
    Nordrhein-Westfalen
    Rheinland-Pfalz
    Saarland
    Sachsen
    Sachsen-Anhalt
    Schleswig-Holstein
    Thüringen

    Bremen wendet den neuen Bußgeldkatalog an. Verstöße, die nach neuem Bußgeldkatalog einen Punkt in Flensburg oder ein Fahrverbot zur Folge haben, würden aber solange ausgesetzt, bis eine bundeseinheitliche Regelung in Kraft tritt.

    Was passiert mit den ausgesprochenen Fahrverboten ab dem 28.04.2020 nach der STVO-Novelle?

    Im Zeitraum vom 28.04.2020 bis zum 02.07.2020 wird der neue Bußgeldkatalog angewendet. Ab 21 Km/h innerorts und ab 26 km/h außerorts wird ein Fahrverbot ausgesprochen. Die Behörden gehen aber teilweise auch individuell vor und lassen bei Einschaltung eines Rechtsanwaltes auch das Fahrverbot entfallen.
    Achtung: Beachten Sie, dass aufgrund des Formfehlers grundsätzlich die Strafen nicht entfallen!



    Innerorts zu schnell

    Ob Sie innerorts, in der Stadt, in der Zone 30 oder außerorts zu schnell fahren, macht sich beim Bußgeld laut Bußgeldkatalog Geschwindigkeit für die Überschreitung der Geschwindigkeit und auch bei der Anzahl der Punkte in Flensburg bemerkbar. Wenn Sie als Autofahrer zu schnell fahren und die Geschwindigkeit überschreiten, handelt es sich in der Masse dennoch um unwesentliche Vergehen, die lediglich als Ordnungswidrigkeit (OWIG) eingestuft werden. Dies gilt bis zu einer Geschwindigkeit von 15 km/h sowohl innerorts als auch außerorts. Das „kleine Strafrecht“ sieht aber keine Strafe für Geschwindigkeitsverstöße mit dem PKW, LKW oder Motorrad vor, sondern lediglich ein Bußgeld für das Überschreiten der Geschwindigkeit, einen Denkzettel im wahrsten Sinne des Wortes.
    Schwerwiegendere Verkehrsverstöße aber sind Straftaten nach dem Strafgesetzbuch, dazu zählt aber nicht das Überfahren einer roten Ampel, sondern eher Verstöße wie beispielsweise Alkohol am Steuer, mit mehr als 1,1 Promille Alkohol im Blut.

    Beim Überschreiten der Geschwindigkeit und auch bei anderen Verkehrsordnungswidrigkeiten fällt es den meisten Betroffenen schwer, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Begriffen zu erkennen. Nach der Rechtsprechung und laut Bußgeldkatalog Geschwindigkeit sind Bußgeldbescheide bis 35,00 Euro Verwarnungen, da sie zu keinem Eintrag in das Fahreignungsregister, ehemals Verkehrszentralregister führen. Bei allen weiteren Verstößen handelt es sich um Ordnungswidrigkeiten (Bußgeld, Fahrverbot, Punkte in Flensburg), die einen Eintrag in das Verkehrszentralregister zur Folge haben.
    Geschwindigkeitsüberschreitungen werden mit unterschiedlichen Radarfallen und Blitzer Typen gemessen. Besonders häufig wird mit dem Poliscan Speed Messgerät gemessen.



    Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts laut Bußgeldkatalog Geschwindigkeit 2020

    Zu schnell zu fahren und sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit innerorts zu halten, eine Geschwindigkeitsüberschreitung zu begehen, ist keine Strafe, aber vermutlich die häufigste Verkehrsordnungswidrigkeit laut Bußgeldkatalog Geschwindigkeit.
    Für den öffentlichen Haushalt bedeutet das unverzichtbare Einnahmepositionen von mehreren Mio. EUR im Jahr.
    Seit 2014 gelten laut neuem Bußgeldkatalog Geschwindigkeit geänderte straßenverkehrsrechtliche Vorschriften und Bußgeldbescheide, die auch gelten, wenn Sie eine Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts begehen, sich also nicht an die Geschwindigkeit halten, die innerhalb geschlossener Ortschaft gilt. Das Bußgeld für die Überschreitung der Geschwindigkeit innerorts ist abhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit. Laut dem Bußgeldkatalog Geschwindigkeit zahlen Sie bei geringfügigen Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts mit weniger als 20 km/h nur das Bußgeld, ohne Punkte in Flensburg und ohne Fahrverbote zu erhalten.
    Wenn Sie 26 kmh zu schnell außerorts oder 21 kmh zu schnell innerorts fahren müssen Sie laut der StVO Novelle und gemäß Bußgeldkatalog Geschwindigkeit nun mit einem Fahrverbot von einem Monat rechnen. Häufig werden Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts mit einer Geschwindigkeit von 21 km/h zu schnell, 25 km/h zu schnell oder 30 km/h zu schnell festgestellt.

    Wenn Sie zu schnell gefahren sind, eine Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts begangen und einen Bußgeldbescheid erhalten haben, raten wir dringend anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, da zum einen die Einstellungswahrscheinlichkeit steigt und zum anderen die technische Prüfung der Geschwindigkeitsmessung durch erfahrene Anwälte erfolgen sollte.
    Die auf Verkehrsordnungswidrigkeiten spezialisierte Kanzlei Stolle, Erste Hilfe Bussgeld oder Der Bußgeldbescheid hilft Ihnen gerne bei der Wahrnehmung und Durchsetzung Ihrer Interessen um mit anwaltlicher Hilfe Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen.



    Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts (Autobahn) laut Bußgeldkatalog Geschwindigkeit 2020

    Die Polizei oder die kommunalen Dienststellen führen außerhalb geschlossener Ortschaften Geschwindigkeitsmessungen beispielsweise mittels Radar, Lasergeräten, Lichtschranken oder durch Weg-Zeit-Berechnungen durch, um eine Geschwindigkeitsüberschreitung festzustellen. Dafür sind unterschiedliche Blitzer Typen im Einsatz.

    Außerhalb geschlossener Ortschaften wird eine Geschwindigkeitsüberschreitung häufig auf Autobahnen in der Zone 100 begangen. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen das Bußgeld, Punkte in Flensburg und drohende Fahrverbote, wenn Sie auf der Autobahn in einer 100er Zone mit mehr als 16 kmh, also anstatt der erlaubten 100 mit mehr als 116 kmh zu schnell fahren. Seit dem 28.04.2020 wurde das Bußgeld entsprechend angepasst. Vor dem 27.04.2020 erhielt man Punkte wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab 21 km/h zu schnell. Nun erhalten Sie Punkte bereits schon ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts von mehr als 16 km/h.

    Zone 100 außerorts oder auf der Autobahn zu schnell


    * neue Fahrverbotsregel wegen eines Formfehlers in der StVO-Novelle nichtig
    * ein Fahrverbot droht ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 41 km/h oder mehr

    Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt außerorts grundsätzlich bei 100 km/h. Ist außerhalb geschlossener Ortschaften kein Verkehrsschild aufgestellt, so gilt die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Auf Autobahnen gilt eine empfohlene Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Darüber hinaus gilt auf den Bundesautobahnen sowie allen anderen Straßen mit einem Mittelstreifen oder mindestens zwei Fahrstreifen pro Richtung eine Richtgeschwindigkeit (empfohlene maximale Geschwindigkeit) von 130 km/h, also keine definierte generell maximal zulässige Geschwindigkeit.
    Verkehrsteilnehmer, die aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts geblitzt worden sind, müssen laut Bußgeldkatalog Geschwindigkeit mit einem Bußgeld und Punkten in Flensburg oder gar einem Fahrverbot rechnen.



    Bei eine Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts mit 21 km/h zu schnell droht laut Bußgeldkatalog Geschwindigkeit ein Bußgeld von 70,00 EUR und ein Punkt in Flensburg, der im Fahreignungsregister eingetragen wird. Ist der Betroffene außerhalb geschlossener Ortschaften jedoch 41 km/h zu schnell gefahren und geblitzt worden, so droht ein Bußgeld von 160 EUR und ein Monat Fahrverbot. Mithin sind 2 Punkte fällig, die nicht wie üblich 2,5 Jahre im Fahreignungsregister bleiben, sondern 5 Jahre. Ist der Fahrer 26 km/h zu schnell außerorts gefahren, so kann hier neben einem Punkt in Flensburg und einem Bußgeld von 80,00 auch ein Fahrverbot laut Bußgeldkatalog Geschwindigkeit drohen. Wenn jemand innerorts oder außerorts zuvor 26 km/h zu schnell gefahren ist und in den nächsten kommenden 12 Monaten erneut 26 km/h innerorts oder außerorts zu schnell gefahren, so droht ebenfalls ein Monat Fahrverbot.

    Fahrverbot Geschwindigkeit laut Bußgeldkatalog 2020

    Ab 16 km/h zu schnell erhalten Sie einen Punkt in Flensburg, der dort 2,5 Jahre bestehen bleibt.
    Mit einem Fahrverbot beim Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit müssen Sie rechnen, wenn Sie 21 km/h zu schnell, 23, 24 km/h zu schnell, 27 km/h zu schnell, 31 km/h zu schnell oder mehr zu schnell fahren.
    Wenn Sie innerhalb geschlossener Ortschaften also mehr als 26 kmh zu schnell fahren und Sie sich nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit halten, müssen Sie laut Bußgeldkatalog Geschwindigkeit mit einem Fahrverbot rechnen.
    Zu schnelles Fahren innerhalb geschlossener Ortschaften und eine Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts um mehr als 51 km/h bedeutet für den Betroffenen ein Fahrverbot von zwei Monaten und 61 km/h zu schnell außerorts sogar ein Fahrverbot von drei Monate.



    Wenn Sie sich nicht an die Geschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften halten und außerorts einen Geschwindigkeitsverstoß mit mehr als 61 km/h zu schnell bedeutet das für den Betroffenen ein Fahrverbot von zwei Monaten laut Bußgeldkatalog Geschwindigkeit und ab 71 km/h zu schnell 71 km/h zu schnell außerorts sogar ein Fahrverbot von drei Monate.

    Die Bußgeldbehörde kann auch ein Fahrverbot anordnen, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 40% überschritten wird.
    Das OLG Hamm hat mit Beschluss vom 10.5.2016 - 4 RBs 91/16 folgendes beschlossen:

    "Ergänzend zur Antragsschrift der Generalstaatsanwaltschaft merkt der Senat an, dass die Verurteilung wegen vorsätzlichen Geschwindigkeitsverstoßes keinen durchgreifenden rechtlichen Bedenken begegnet. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung handelt vorsätzlich, wer die Geschwindigkeitsbeschränkung kannte und bewusst dagegen verstoßen hat. Der Grad der Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit kann ein starkes Indiz für vorsätzliches Handeln sein, wobei es auf das Verhältnis zwischen der gefahrenen und der vorgeschriebenen Geschwindigkeit ankommt. Es ist von dem Erfahrungssatz auszugehen, dass einem Fahrzeugführer die erhebliche Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit aufgrund der Fahrgeräusche und der vorüberziehenden Umgebung jedenfalls dann nicht verborgen bleibt, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 40 % überschritten wird.
    (KG Berlin, Beschl. v. 25.03. 2015 - 3 Ws (B) 19/15, 3 Ws (B) 19/15 - 162 Ss 4/15 -, Rn. 5 - juris m.w.N.;
    vgl. auch: OLG Hamm NZV 2007, 263 und Krenberger jurisPR-VerkR 15/2015 Anm. 3).
    So verhält es sich hier.
    Dem Betroffenen war die innerörtliche Geschwindigkeit aufgrund der im angefochtenen Urteil festgestellten Beschilderung bekannt. Er überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h - ein anderes Fahrzeug überholend - sogar um deutlich mehr als 50%. Näherer Feststellungen zum Fahrzeugtyp bedarf es - entgegen der Rechtsbeschwerde - nicht, da eine derartige Geschwindigkeitsüberschreitung immer anhand der o.g. Merkmale erkennbar ist."




    Bei einer Vorsatztat kann die Behörde auch ein Fahrverbot erlassen,
    vgl. KG NZV 1991, 119; NZV 2004, 598; OLG Düsseldorf NZV 1998,38; Krumm in Fahrverbot für Bußgeldsachen, Verteidigung bei Ordnungswidrigkeiten/Messungen/Verfahren/Rechtsfolgen.

    Deshalb ist es ratsam bei Geschwindigkeitsüberschreitungen um mehr als 40% über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit einen erfahrenen Rechtsanwalt hinzuzuziehen, um ein Fahrverbot in solchen Fällen zu verhindern.

    Geschwindigkeitsüberschreitung in der Probezeit

    Wenn Sie zu schnell fahren und sich während der Probezeit nicht an die Geschwindigkeit halten und eine Geschwindigkeitsüberschreitung während dieser Probezeit begehen, kann sich diese um weitere zwei Jahre verlängern. Wobei auch hier eine Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts strenger bestraft wird, als das außerorts zu schnell Fahren.
    Wenn Sie innerhalb der Probezeit sich nicht an die Geschwindigkeit halten und die Geschwindigkeit um mehr als 20 km/h überschreiten, müssen Sie mit einer Teilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger rechnen.
    Bei einer weiteren Geschwindigkeitsüberschreitung, erneutes schnelles Fahren in der Probezeit steht eine verkehrspsychologische Beratung an und eine Verwarnung wird ausgesprochen. Wenn Sie beim dritten Mal in der Probezeit geblitzt wurden und sich nicht an die Geschwindigkeit hielten, droht der Führerscheinentzug. Geschwindigkeitsüberschreitung und zu schnelles Fahren in der Probezeit sollte man vermeiden, generell wie andre Verstöße auch.

    Zulässige Höchstgeschwindigkeit

    Die in der StVO zugelassene Höchstgeschwindigkeit darf als Maximalmaß - unter günstigen Umständen, gefahren werden. Bei ungünstigen Umständen sollte die Geschwindigkeit jedoch reduziert werden.
    Gemäß § 3 StVO ist die Geschwindigkeit insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen.
    Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann.
    Der Fahrer sollte die Geschwindigkeit so einrichten, das bei einem geschwindigkeitsbegrenzenden Verkehrszeichen die danach geltende Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten wird.
    Auch unter günstigsten Umständen beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften für alle Kraftfahrzeuge 50 km/h. Wird hier die Geschwindigkeit überschritten und man fährt beispielsweise 21 kmh zu schnell innerorts, dann droht bereits ein Punkt in Flensburg. Nach der neuen Bußgeldkatalog STVO Novelle wird der Punkt bereits auch ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab 16 kmh angeordnet.

    Die Beschilderung der Höchstgeschwindigkeit ist für den Fahrer manchmal jedoch unklar, unvollständig oder nicht erkennbar. Wenn die Beschilderung der Höchstgeschwindigkeit ordnungsgemäß war, aber auf Grund einer momentanen Unaufmerksamkeit verkannt wurde, ist das keine Verwirklichung des Ordnungswidrigkeitentatbestandes. In diesen Fall kann ein Augenblicksversagen vorliegen.
    Für LKW gelten andere Regelungen für Geschwindigkeitsüberschreitungen. Erfahren Sie mehr unter der Rubrik:

    Nach dem neuen Fahreignungs-Bewertungssystem vom Mai 2014 beträgt nunmehr die maximal zu erreichende Anzahl an Punkten in Flensburg 8.

    Lohnt sich ein Einspruch bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung?

    Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen fragen sich die Betroffenen häufig, ob es Sinn macht einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht zu beauftragen. Diese Frage kann eindeutig mit ja beantwortet werden, denn laut einer *Studie sollen 80% der Bußgeldbescheide fehlerhaft sein.
    Ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht kann die Messung überprüfen, formale Fehler eines Bußgeldbescheides feststellen und überprüfen, ob der Verstoß bereits verjährt ist.
    Die Chancen auf Erfolg sind beim Einspruch gegen den Bußgeldbescheid also durchaus gut. Es lohnt sich daher genauer hin zu schauen, um Punkte in Flensburg oder Geldbußen und Fahrverbote zu vermeiden.
    Die Kanzlei Stolle Rechtsanwälte ist auf die Überprüfung von Geschwindigkeitsmessungen, Rotlichtverstößen und Abstandsverstößen spezialisiert. Diese Kanzlei überprüft im Jahr mehrere Tausend Bescheide auf ihre Fehlerhaftigkeit und ist für ihre Mandanten in diesen Sachen erfolgreich.
    Mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung sind Sie auf der sicheren Seite. Die Rechtsschutzversicherung ermöglicht es Ihnen, die Angelegenheiten wegen Ordnungswidrigkeiten wie Geschwindigkeitsüberschreitungen im Strassenverkehr oder Verkehrsstraftaten an einen Rechtsanwalt zu übergeben. Dieser kann - wenn es sein muss, Sie auch vor Gericht - vertreten.
    Die Versicherung übernimmt in diesem Falle die Kosten des Anwalts, die Gerichts- und Gutachterkosten.



    Auch interessant:


    * Studie der Verkehr-Unfall-Technik-Sachverständigengesellschaft (VUT) über Bußgeldbescheide

Hallo!