Rückruf wegen Brandgefahr an Hochvoltbatterie
Ford Kuga-Rückruf 2026 wegen Brandgefahr
- Ford ruft aktuell rund 74.000 Kuga Plug-in-Hybride in Deutschland zurück, weil an der Hochvoltbatterie eine mögliche Brandgefahr besteht.
- Betroffen sind Fahrzeuge, die zwischen August 2019 und September 2025 produziert wurden.
- Nach Angaben des Herstellers kann ein Batterieproblem zu einem Kurzschluss und unter Umständen auch zu einem Verlust der Antriebsleistung führen.
- Bis zur Reparatur sollen Halter die Batterie nur bis 80 Prozent laden und bestimmte Fahrmodi vermeiden.
- Eine technische Lösung soll laut Ford bis Mitte 2026 zur Verfügung stehen.
Ford ruft tausende Kuga Plug-in-Hybride zurück
Ford sieht sich erneut mit einem größeren Rückruf beim Kuga Plug-in-Hybrid konfrontiert. Weltweit betrifft die Maßnahme mehr als 242.000 Fahrzeuge, in Deutschland sind es rund 74.150 Modelle aus dem Produktionszeitraum zwischen 2019 und 2025.Nach Angaben des Herstellers kann ein Defekt an der Hochvoltbatterie zu einem Kurzschluss führen. Dadurch drohen im ungünstigsten Fall eine Überhitzung der Batterie sowie ein Ausfall der Antriebsleistung. Gerade im laufenden Straßenverkehr kann das zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko werden.
Ford informiert auf seiner Website bereits über den offiziellen Sicherheitsrückruf und die wichtigsten Hinweise für betroffene Fahrzeughalter.
Diese Vorsichtsmaßnahmen gelten bis zur Reparatur
Bis eine technische Lösung in den Werkstätten verfügbar ist, sollen betroffene Kuga Plug-in-Hybride nur eingeschränkt genutzt werden. Ford empfiehlt, die Hochvoltbatterie vorerst nur bis maximal 80 Prozent aufzuladen. Außerdem soll ausschließlich der Fahrmodus „Auto EV“ verwendet werden, während andere Modi – etwa für schwierige Untergründe – besser ungenutzt bleiben sollten.Erscheint im Fahrzeug die Meldung „Sicher anhalten“ oder „Stop Safely Now“, ist besondere Aufmerksamkeit gefragt. In diesem Fall sollte das Auto sicher gestoppt und anschließend verlassen werden. Ford will betroffene Halter schriftlich kontaktieren und einen kostenlosen Werkstatttermin organisieren. Nach derzeitiger Planung soll die endgültige technische Abhilfe bis Mitte 2026 bereitstehen.
Der Rückruf wird beim Kraftfahrt-Bundesamt unter der Referenznummer 15919R geführt. Der Ford-interne Aktionscode lautet 25SC4.
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Ist Ihr Ford Kuga betroffen?
Prüfen Sie hier, ob Ihr Fahrzeug in der Rückrufdatenbank erfasst ist.
Der aktuelle Rückruf ist nicht der erste
Für den Ford Kuga ist die aktuelle Maßnahme kein Einzelfall. Das Modell war in den vergangenen Jahren bereits mehrfach von Rückrufen betroffen. Beim Kraftfahrt-Bundesamt sind für verschiedene Baujahre zahlreiche Aktionen dokumentiert, die unterschiedliche technische Probleme betreffen.Erst im März 2025 wurden in Deutschland rund 56.000 Fahrzeuge des Modells überprüft. Im Zusammenhang mit dem jetzigen Batterieproblem sind laut Behörde bislang sieben Vorfälle bekannt geworden. Unfälle oder Personenschäden wurden in diesem Zusammenhang bisher jedoch nicht gemeldet.
1 Ford Kuga PHEV Rückrufaktion zur Sicherheit der Hochvoltbatterie (zuletzt abgerufen am 09.04.2026)
2 Rückrufaktionen beim Kraftfahrt-Bundesamt (zuletzt abgerufen am 09.04.2026)
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