30 kmh zu schnell außerorts

Aktueller Bußgeldkatalog 2021 für eine Geschwindigkeitsüberschreitung
außerorts um 30 km/h


Außerhalb geschlossener Ortschaften 30 km/h zu schnell gefahren

Bussgelder, Punkte für Geschwindigkeitsüberschreitung

56% der Messungen sind laut einer *Studie beispielsweise durch falsche Tatvorwürfe, mangelhafte Beweisführung in der Bußgeldakte, fehlende Schulungsbescheinigungen, fehlende Eichscheine oder fehlende Bearbeitungshinweise fehlerhaft!
    * Studie der Verkehr-Unfall-Technik-Sachverständigengesellschaft (VUT)

Für die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 30 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften (außerorts) auf Autobahnen oder Landstraßen zahlen Sie laut aktuellem Bußgeldkatalog 2021 ein Bußgeld in Höhe von:


80,00 EUR
Es drohen zusätzlich folgende weitere Sanktionen:
(1 Monat Fahrverbot)*
1 Punkt
in Flensburg

Ab voraussichtlich September 2021 beträgt das Bußgeld für 30 km/h außerorts zu schnell dann 150,00 EUR




    Für 30 km/h zu schnell auf der Autobahn oder Landstraße und generell außerorts sieht der Bußgeldkatalog ein Bußgeld in Höhe von 80,00 EUR vor.
    Der Bußgeldkatalog unterscheidet Geschwindigkeitsüberschreitungen in außerhalb und innerhalb geschlossener Ortschaften. Die aktuell gültigen Geldbußen, Punkte in Flensburg und drohenden Fahrverbote können Sie in der Tabelle Bußgeldkatalog Geschwindigkeit 2021 entnehmen.

    30 km/h zu schnell gefahren außerhalb geschlossener Ortschaften

    Die StVO Novelle vom 28.04.2020 bleibt unwirksam.
    30 km/h zu schnell außerorts kostet derzeit auch weiterhin 80,00 EUR. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung um 30 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften gilt auch für Autobahnen und Landstraßen.
    Ab September 2021 wird sich das Bußgeld voraussichtlich von 80,00 EUR auf 150,00 EUR erhöhen.



    30 km/h zu schnell außerorts bedeutet 1 Punkt in Flensburg

    Für die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 30 km/h zu schnell außerorts erhalten Sie bereits 1 Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg von maximal 8 zu erreichenden Punkten.

    30 km/h zu schnell auf der Autobahn in einer Baustelle

    Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen außerorts in einer Baustelle beträgt häufig 80 km/h.
    Auch auf der Baustelle außerhalb geschlossener Ortschaften muss vom Fahrer die Geschwindigkeit so angepasst werden, dass beim Passieren der Beschilderung die Geschwindigkeit nicht überschritten wird.
    Wenn Fahrer in einer Baustelle bei erlaubten 80 km/h mit 110 km/h fahren und die Geschwindigkeit um 30 km/h überschreiten, müssen Sie laut Bußgeldkatalog 2021 mit 1 Punkt in Flensburg rechnen. Dies gilt auch, wenn Sie bei erlaubten 60 km/h mit 90 km/h fahren.
    Das derzeitige Bußgeld in Höhe von 80,00 EUR für zu schnelles Fahren von 30 kmh außerorts auf der Autobahn wird sich demnächst ab voraussichtlich September 2021 auf dann 150,00 EUR erhöhen. Die Punktanzahl für 30 km/h zu schnell außerorts in einer Baustelle wird aber unverändert bei 1 Punkt in Flensburg bleiben.

    30 km/h zu schnell außerorts - Führerschein in der Probezeit:

    Eine Geschwindigkeitsüberschreitung außerhalb geschlossener Ortschaften um 30 km/h in der Probezeit kann diese um weitere zwei Jahre verlängern. Gleichzeitig müssen Sie mit einer Teilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger rechnen.
    Bei einem weiteren Geschwindigkeitsvergehen in der Probezeit steht eine verkehrspsychologische Beratung an und eine Verwarnung wird ausgesprochen. Beim dritten Mal geblitzt in der Probezeit und zu schnelles Fahren droht der Führerscheinentzug.

    Lohnt sich ein Einspruch für 30 km/h zu schnell außerorts überhaupt?

    Wenn Sie die Anhörung im Bußgeldverfahren, einen Zeugefragebogen oder den Bußgeldbescheid erhalten haben, weil Ihnen vorgeworfen wird, die zulässige Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften um 30 km/h überschritten zu haben, müssen Sie diesen nicht in jedem Fall akzeptieren und bezahlen, denn laut einer * Studie sollen 56% der Geschwindigkeitsmessungen fehlerhaft sein.

    Ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid kann sich insbesondere dann lohnen,
    wenn Fahrverbote oder Punkte in Flensburg drohen.

    Ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht kann die Messung überprüfen, formale Fehler eines Bußgeldbescheides feststellen und überprüfen, ob der Verstoß bereits verjährt ist.
    Hilfe erhalten Sie zum Beispiel bei der Kanzlei Bußgeld, Der Bußgeldbescheid oder bei Erste Hilfe Bussgeld.

    Mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung sind Sie auf der sicheren Seite. Die Rechtsschutzversicherung ermöglicht es Ihnen, die Angelegenheiten wegen zu schnellem Fahren um 30 km/h an einen Rechtsanwalt zu übergeben.
    Dieser kann - wenn es sein muss, Sie auch vor Gericht - vertreten.
    Die Versicherung übernimmt in diesem Falle die Kosten des Anwalts, die Gerichts- und Gutachterkosten.





Auch interessant:


    * Studie der VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co.KG, Januar 2013


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