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Alkoholabbauzeit berechnen und Restalkohol einschätzen

Alkoholabbauzeit-Rechner

Restalkohol grob einschätzen und Promilleabbau besser verstehen

Veröffentlicht am 25.08.2026 | von Burcu Bostan | Lesezeit: 5 min

Alkoholabbauzeit berechnen: Restalkohol online einschätzen


Der Alkoholabbauzeit-Rechner schätzt, wie lange ein aktueller oder angenommener Promillewert rechnerisch bis zu einem Zielwert sinken kann. Das Ergebnis ist keine Messung und ersetzt keine Blutprobe.

Er hilft aber, Restalkohol, Promilleabbau und rechtliche Risiken bei Alkohol am Steuer besser einzuordnen. Gerade nach einem langen Abend wird häufig unterschätzt, wie viel Alkohol am nächsten Morgen noch im Körper sein kann.

Alkoholabbauzeit: Jetzt Restalkohol berechnen

Tragen Sie Getränke, Körpergewicht, Zeit seit Trinkbeginn und einen Zielwert ein. Der Rechner zeigt, wie viele Stunden rechnerisch bis zum gewählten Promillewert verbleiben können. Das ist ein grober Richtwert und keine sichere Aussage zur Fahrtauglichkeit.

Alkoholabbauzeit-Rechner

Tragen Sie Getränke, Körpergewicht, Zeit seit Trinkbeginn und den gewünschten Zielwert ein. Der Rechner schätzt den aktuellen Promillewert und die weitere Abbauzeit.
Wichtig: Das Ergebnis ist nur ein Richtwert und keine sichere Aussage dazu, ob Sie fahren dürfen.

Person und Zeit

Getränke

Getränk 1


Alkoholabbauzeit:
Das Wichtigste in Kürze

    • Der Rechner schätzt anhand Ihrer Angaben, wie lange der Alkoholabbau rechnerisch dauern kann.
    • Als grobe Orientierung wird häufig mit 0,1 bis 0,2 Promille pro Stunde gerechnet.
    • Restalkohol am Morgen kann weiterhin rechtlich relevant sein, auch wenn man sich subjektiv wieder nüchtern fühlt.
    • Für Fahranfänger in der Probezeit und Fahrer unter 21 Jahren gilt ein Alkoholverbot am Steuer.
    • Die Berechnung ersetzt keine Atemalkoholmessung, Blutprobe oder rechtliche Prüfung im Einzelfall.

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Wie funktioniert der Alkoholabbauzeit-Rechner?

Der Alkoholabbauzeit-Rechner berechnet zunächst aus Getränkemenge und Alkoholgehalt die ungefähre Menge reinen Alkohols. Anschließend wird daraus anhand von Körpergewicht, Verteilungsfaktor und Zeit seit Trinkbeginn ein grober aktueller Promillewert geschätzt.

Zusätzlich können Sie auswählen, bis zu welchem Zielwert der Rechner die weitere Abbauzeit bestimmen soll. Sinnvoll sind je nach Situation etwa 0,5 Promille, 0,3 Promille oder 0,0 Promille. Gerade bei Fahranfängern in der Probezeit und Fahrern unter 21 Jahren ist ein Zielwert von 0,0 Promille naheliegend.

Wichtig ist: Die Berechnung ist nur eine Orientierung. Sie kann nicht sicher sagen, ob Sie wieder fahren dürfen. Dafür sind eine tatsächliche Messung, der konkrete Zeitpunkt und die Umstände des Einzelfalls entscheidend.


Wie schnell baut der Körper Alkohol ab?

Der Körper baut Alkohol nicht beliebig schnell ab. Als grober Richtwert wird häufig eine Abbaurate von 0,1 bis 0,2 Promille pro Stunde genannt. Viele Rechner arbeiten mit einem mittleren Wert von etwa 0,15 Promille pro Stunde.

Der tatsächliche Alkoholabbau kann aber davon abweichen. Einfluss haben unter anderem Trinkdauer, Mageninhalt, Gesundheitszustand, Medikamente, Stoffwechsel und die individuelle körperliche Konstitution. Kaffee, kalte Dusche oder Schlaf können die Abbaugeschwindigkeit nicht verlässlich beschleunigen.

Die folgende Übersicht zeigt, warum Restalkohol im Straßenverkehr rechtlich schnell relevant werden kann:

Promillebereich Einordnung Mögliche Folgen
unter 0,3 Promille Keine starre Unbedenklichkeitsgrenze Fahrtüchtigkeit kann trotzdem beeinträchtigt sein.
ab 0,3 Promille Relative Fahruntüchtigkeit bei Ausfallerscheinungen oder Unfall Strafrechtliche Folgen können möglich sein.
ab 0,5 Promille Ordnungswidrigkeit nach § 24a StVG Bußgeld, Punkte in Flensburg und Fahrverbot.
ab 1,1 Promille Absolute Fahruntüchtigkeit bei Kraftfahrern Straftat, Geld- oder Freiheitsstrafe und häufig Entziehung der Fahrerlaubnis.
ab 1,6 Promille Besonders relevantes MPU-Risiko Die Fahrerlaubnisbehörde kann eine medizinisch-psychologische Untersuchung verlangen.
Weitere Informationen zu Folgen, Grenzwerten und Sanktionen finden Sie auf der Seite Alkohol und Drogen am Steuer. Wenn bereits ein Bußgeldbescheid vorliegt, kann außerdem der Fristenrechner für den Einspruch wichtig sein.


Restalkohol am Morgen wird häufig unterschätzt

Restalkohol ist besonders tückisch, weil die subjektive Nüchternheit nicht sicher zeigt, ob noch Alkohol im Blut vorhanden ist. Wer abends viel Alkohol getrunken hat, kann am nächsten Morgen noch einen relevanten Wert erreichen. Kaffee, Duschen oder Schlaf beschleunigen den Alkoholabbau nicht zuverlässig.

Für Fahranfänger in der Probezeit und Fahrer unter 21 Jahren ist Restalkohol besonders riskant. Nach § 24c StVG gilt für diese Gruppe ein Alkoholverbot am Steuer. Schon geringe Mengen können daher rechtliche Folgen haben.


Grenzen der Alkoholabbauzeit-Berechnung

Der Rechner kann individuelle Besonderheiten nicht sicher abbilden. Die tatsächliche Wirkung und der Abbau von Alkohol hängen unter anderem von Trinkgeschwindigkeit, Mageninhalt, Körperfettanteil, Medikamenten, Gesundheitszustand und Stoffwechsel ab. Auch Messzeitpunkt und Messmethode spielen eine Rolle.

Rechtlich entscheidend ist nicht der berechnete Wert, sondern das nachweisbare Ergebnis im konkreten Verfahren. Bei einem Alkoholvorwurf sollten deshalb auch Messung, Blutentnahme, Belehrung, Ausfallerscheinungen, Akte und mögliche Fahrerlaubnisfolgen geprüft werden.





Fazit: Alkoholabbauzeit richtig einordnen

Der Alkoholabbauzeit-Rechner bietet eine schnelle und verständliche Möglichkeit, Restalkohol und weitere Abbauzeit grob einzuschätzen. Er macht sichtbar, dass ein rechtlich relevanter Alkoholwert länger bestehen kann, als viele erwarten.

Er ersetzt jedoch keine medizinische Messung und ist kein Freifahrtschein für Alkohol am Steuer. Wenn Alkohol im Spiel war und es bereits zu einer Kontrolle, einem Bußgeldbescheid oder einem strafrechtlichen Vorwurf gekommen ist, sollte der Fall frühzeitig geprüft werden.


Die häufigsten Fragen zur Alkoholabbauzeit

Für eine grobe Orientierung wird häufig mit 0,1 bis 0,2 Promille pro Stunde gerechnet. Der tatsächliche Alkoholabbau kann individuell abweichen.

Nein. Der Rechner ersetzt keine Messung und keine rechtliche Prüfung. Wenn Alkohol getrunken wurde, ist die sicherste Entscheidung, das Fahrzeug stehen zu lassen.

Restalkohol ist riskant, weil subjektive Nüchternheit nicht sicher zeigt, ob noch Alkohol im Blut vorhanden ist. Das gilt besonders für Fahranfänger, Fahrer unter 21 Jahren und nach hohem Alkoholkonsum.

Nein. Kaffee, Schlaf oder eine kalte Dusche können das subjektive Empfinden verändern, beschleunigen den Alkoholabbau aber nicht verlässlich.

Eine Prüfung ist besonders wichtig, wenn ein Bußgeldbescheid, Fahrverbot, Punkte, Probezeitfolgen, eine Blutentnahme oder eine mögliche Entziehung der Fahrerlaubnis im Raum stehen.




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